Newsletter: Vortex
Liebe Newsletter-Leserin, lieber Newsletter-Leser,
eine Leserin meiner Homepage schrieb mir vor ein paar Tagen über eine andere Person, die eine Nahtodes-Erfahrung hatte, Mellen-Thomas Benedict. Seit vielen Jahren hatte ich keine Berichte mehr über Nahtodes-Erfahrungen gelesen und war erstaunt zu erkennen, wie viele Ähnlichkeiten es zwischen Mellen-Thomas Benedicts Erfahrungen und meinen eigenen gab. Aber, auch wenn es grosse Ähnlichkeiten in unseren Erfahrungen und in der Art von Freude, die wir beide ins physische Leben zurückgebracht haben, gab, besteht ein grosser Unterschied zwischen uns: die Zeit, die wir ausserhalb des Körpers verbracht haben. Meine eigene Erfahrung ausserhalb des Körpers war relativ kurz. Hingegen war Mellen-Thomas Benedict während eineinhalb Stunden klinisch tot. Er war an einem unheilbaren Hirntumor gestorben, kam aber zurück in einen vollständig spontan geheilten Körper. Die wissenschaftlich bewiesene Nahtodes-Erfahrung von Mellen-Thomas geschah 1982; meine eigene hingegen erst vor ein paar Monaten.
Das Lesen von Mellen-Thomas Benedicts Geschichte erinnert mich sehr an das, was ich selbst erlebt habe. Es erinnerte mich auch daran, wie wenig ich von meiner eigenen Erfahrung bisher mit anderen geteilt habe. Auch wenn ich versuche, mich selbst in meine Texte einzubringen, habe ich bisher meine innere Privatsphäre sehr geschützt. Ich habe die starke Gewohnheit entwickelt, meine Kenntnisse und Fähigkeiten vor anderen zu verstecken, weil sich meine Erfahrungen in diesem Leben häufig sehr von denen anderer Menschen unterscheiden: Wenn ich mich zeigte, wie ich bin, wurde ich von einigen heftig kritisiert.
Dieser Newsletter ist ein Versuch, meinen Lesern ein wenig näher zu kommen, auch wenn ich die meisten von Ihnen nicht persönlich kenne.

Die Telefonsitzungen, die ich in letzter Zeit gebe, zeigen mir, wie sehr ich bisher versucht habe, mich vor dem Rest der Welt zu schützen. Via Telefon arbeite ich mit Menschen, denen ich bisher persönlich nicht begegnet bin. Am Anfang hegte ich grossen Widerstand gegen diese Art von Sitzungen. Sie hatten in meinen Augen einen „esoterischen Touch“. Ich bin über die Wirkung der Sitzungen höchst erstaunt, denn die Menschen, die daran teilnehmen, berichten von Ergebnissen, die deutlich grösser und schneller sind, als wenn ich von Angesicht zu Angesicht mit jemandem arbeite.
Bis vor kurzem weigerte ich mich, mit denjenigen am Telefon zu arbeiten, die körperlich in der Lage waren, zu mir in die Schweiz zu reisen. Ich gab nur Menschen Telefonsitzungen, denen aufgrund ihrer Behinderung eine Reise zu mir nicht möglich war. Die Ergebnisse der Sitzungen haben mich gezwungen, meine Einstellung zu überprüfen und loszulassen.
Ich habe gefragt, warum die Telefonsitzungen so gut funktionieren. Die erste Antwort, die kam, ist meine noch tief vorhandene innere Schüchternheit und mein Versuch, mich von anderen abzuschirmen. In den letzten Jahrzehnten hatte ich in meinen Seminaren und Vorträgen mit mehreren Tausend Menschen gearbeitet. Ich brauchte eine Weile, mich als schüchterner Mensch zu sehen, bis mich meine geistigen Helfer daran erinnerten, wie schüchtern ich in jüngeren Jahren gewesen bin. Ich hatte immense Angst davor, mit Menschen zu sprechen. Sie erinnerten mich auch daran, dass sie mir im Laufe der Zeit geholfen hatten, meine Schüchternheit loszulassen und gleichzeitig zeigten sie mir, dass dieser Prozess nicht abgeschlossen war.
Am Telefon gibt es keinen Platz für Schüchternheit. Ich kann mich nicht vor anderen abschirmen. Und, es existiert in beide Richtungen keine Projektionswand, weil es niemanden zu betrachten gibt. Es gibt nur die Stimme und die Energie. Ich muss zugeben, dass mich das Ganze sehr überrascht.
Ich hatte nicht erwartet, dass Telefonsitzungen so wirksam sind. Meine erste Annahme war, dass diese Form von Sitzungen aufgrund der physischen Entfernung schwächer als persönliche Sitzungen sei. Ich bin wirklich überrascht, das Gegenteil zu erleben. Meine geistigen Helfer sagten mir, dass ich gerade in einer energetischen „zweiten Nahtodes-Erfahrung“ bin, zum Glück dieses Mal ohne Unfall oder Krankheit. Sie erklärten mir auch, dass ich aus meiner ersten Nahtodes-Erfahrung in einen Körper zurückkam, der noch voller Angst war. Diese Angst, die Schüchternheit herstellt, müsse jetzt meinen Körper verlassen. Meinem Gefühl nach befinde ich mich derzeit in einer Art „energetischer Vortex“. Es handelt sich um einen energetischen Wirbel, wie ein Tor, das die himmlischen und irdischen Bereiche miteinander verbindet. Das Gefühl ist fantastisch für mich, und ich geniesse es zutiefst. Natürlich freue ich mich darauf, diese Vortex in meiner Arbeit in sehr naher Zukunft mit anderen zu teilen.
Ich habe eine sehr persönliche Art und Weise, mit dieser Vortex umzugehen, die sicherlich nicht jedem liegt. Ich tue einfach das, was ich am meisten liebe: einige Stunden pro Tag Velo fahren, unabhängig davon, wie das Wetter ist. Der Regen letzte Woche zeigte mir, wo die Löcher in meiner Ausrüstung waren. Die Löcher wurden behoben, und ich fahre weiter. Das Velo ist vielleicht nicht unbedingt Ihr Schlüssel zum Loslassen. Freude jedoch ist deutlich für jeden der Schlüssel.
Von fast jedem, der je zu mir gekommen ist, habe ich Sätze gehört, wie „Ich arbeite seit Jahren an mir, an meinen Problemen...“ Aus meiner Sicht sind Sie auf dem falschen Weg, wenn Sie an Ihren Problemen oder sich selbst arbeiten. In Wirklichkeit kann niemand etwas ohne Freude loslassen. Freude ist der Schlüssel zur Heilung und zur spirituellen Bewusstwerdung. Sie werden nie durch harte Arbeit spirituell bewusst. Falls Bewusstwerdung Ihr Weg ist, müssen Sie als erstes etwas finden, das Sie liebend gerne tun und sich dann darauf konzentrieren. Das bedeutet Loslassen. Ich plädiere dafür, dass andere eine körperliche Aktivität finden, die sie lieben. Aus dem einfachen Grund, da die Veränderungen im physischen Körper geschehen. Die Energien der Angst werden im physischen Körper „eingefroren“. Das hält uns davon ab, bewusst zu werden.
Mit einem herzlichen Gruss
Andrew Terker
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