Newsletter: Nahtodes-Erfahrung
Liebe Leserinnen und Leser des Newsletters,
vor kaum mehr als zwei Monaten, am 7. Juli 2011, geschah etwas sehr dramatisches in meinem Leben. An diesem Tag, früh morgens vor 7 Uhr, hatte ich einen schweren Velo-„Unfall“, in dem ich „gestorben“ bin und kurze Zeit später wieder in den Körper zurückkam.
Die meisten Leute nennen das, was mir geschah, eine „Nahtodes-Erfahrung“. Während der Zeit, in der ich ausserhalb des Körpers war, war ich in einer ganz anderen Welt als in der physischen Realität, die Menschen normalerweise kennen. Ich war in einer Welt voller Licht und Lichtwesen. In dieser körperlosen Realität hatte ich zu dem blutüberströmten, auf dem Boden liegenden Körper namens „Andrew Terker“ keinen Bezug. Ich war nicht Andrew, sondern ein Lichtwesen, das in einer Welt der Ewigkeit mit anderen Lichtwesen lebte.
In dieser Welt des Lichts gab es keine Zeit und keinen Raum. Es gab nur Ewigkeit, Gelassenheit und Freude. Es war ein Ort des absoluten Glücks und Friedens.
Viele Leute haben mich nach der Bedeutung des „Unfalls“ gefragt - hätte ich in irgendeiner Weise den „Unfall“ „nötig“ gehabt, und welchem Zweck dieser Unfall diene, dass ich eine beträchtliche Menge Zeit relativ bewegungslos verbringen musste. Unter anderem hat es so ausgesehen, dass meine Radsport-Saison ruiniert war und ich für eine ziemliche Weile nicht arbeiten würde.
Der „Unfall“ hat für mich eine sehr tiefe Bedeutung. Heute teile ich mein Leben in die Zeit vor dem „Unfall“ und in die Zeit danach. Die Person namens Andrew Terker kam nicht wirklich zurück. Ich kann mich noch an die meisten Ereignisse im Leben Andrews vor dem „Unfall“ erinnern. Aber die Vorfälle und Umstände, die mein Leben vor dem „Unfall“ bildeten, haben so gut wie keine Relevanz zu dem Menschen, der ich heute bin.
Ich weiss, das ist für die meisten Menschen nicht ganz leicht zu verstehen. Nur Menschen, die ein Erlebnis in der Ewigkeit nach dem Tod hatten und zurückgekommen sind, können mich wirklich verstehen.
Denn das Lichtwesen, das ich in der Welt der Ewigkeit war, kam in den physischen Körper namens Andrew und belebte ihn. Es gab eine Art von „Reanimation“ in meinem physischen Körper. Das Lichtwesen füllte diesen Körper mit der Ruhe und Gelassenheit, die jetzt meinen Alltag bilden.
Worte können diese Erfahrung nicht transportieren. Man kann nur erfahren, was ich erlebte.

Übrigens, es stellte sich heraus, dass meine Radsport-Saison überhaupt nicht ruiniert war. Am Tag meines „Unfalles“, dem 7. Juli, wurde das Wetter stürmisch und regnerisch und blieb so bis zu dem Tag, an dem ich wieder fahren konnte. An diesem Tag hörte es auf zu regnen, und ich begann wieder, Touren zu machen. Meine Frau und ich fingen an, wieder fast täglich in den Bergen zu biken und das Leben intensiver denn je zu geniessen.
„Auszeit“, sagten die Lichtwesen, die mich zurück in das physische Leben begleiteten. „Geniesse die kommende Zeit und die Erfahrung von Licht und Leichtigkeit im Körper in den Bergaufstiegen und -abfahrten, bis die Zeit kommt, wieder zu arbeiten“. „Kann man die Schwerkraft so weit beheben, dass die Aufstiege noch leichter werden“, fragte meine Frau gestern während der Tour. Und so präsentierte sich mir eine angenehme neue Herausforderung.
Ich geniesse weiterhin den Sport, während ich die Ruhe und Gelassenheit der Ewigkeit in meinem Körper spüre.
Bald werde ich wieder vor einem Publikum stehen. Am Dienstagabend, dem 27. September, werde ich in Zürich sein. Auch Sie können das Gefühl der Ruhe und Gelassenheit der Ewigkeit kennen lernen, das in meinem Körper seit dem 7. Juli ist, wenn Sie mich an diesem Abend besuchen möchten. Ich freue mich auf Ihr Kommen.
Andrew Terker
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