Newsletter, 29.07.2010
Kosmos nicht nur nah, sondern da…
Liebe Newsletter-Leserinnen und –Leser,
ich möchte gerne einiges aus meinem eigenen Leben mit Ihnen teilen, weil ich empfinde, dass Sie eventuell davon profitieren könnten.
Vorgestern Abend habe ich den ersten Computerkurs in meinem Leben besucht, weil ich eine neue 3D-Software gekauft habe und einen schnellen Einstieg haben wollte. Den Kurs habe ich in der Nähe von Zürich gebucht, einen Abendkurs, an dem ich überraschenderweise der einzige Schüler war. Der Lehrer ist Dozent an der Fakultät für Architektur und Raumentwicklung an einer renommierten technischen Hochschule und hat jahrzehntelange Erfahrung mit der Software.
Die drei Stunden vergingen wie im Flug, ohne Pause. Mein Lehrer war augenscheinlich ein wenig überrascht über mich. Er bot mir ein Heft und einen Kugelschreiber an, damit ich Notizen machen konnte. Ich habe sie abgelehnt, weil ich diese nicht brauchte; wenn ich von etwas begeistert bin, nehme ich alle Details in meinem Gedächtnis auf und kann die Informationen später anwenden.
Wir haben Hunderte von Schritten auf meiner Arbeitsstation gemacht und uns die ganzen drei Stunden voll auf die Funktionen der Software konzentriert. Für mich waren diese drei Stunden wie ein „kosmisches High“, weil sie der Schüssel zur Software sind.
Am nächsten Morgen wandte ich die Software an und produzierte meine ersten Bilder. Hier sind sie:


Mein Leben war nicht immer so. Als ich studierte, machte ich in den Vorlesungen Notizen, damit ich mich für die Prüfungen vorbereiten konnte. Auch als ich an der Universität lehrte, machte ich sehr detaillierte Notizen für meine eigenen Vorlesungen, damit ich nichts vergass. Aber seit die intensiven Veränderungen vor etwa 18 Jahren in mir begannen, brauche ich überhaupt keine Notizen mehr. Ich habe noch nicht einmal einen Kugelschreiber auf meinem Schreibtisch oder im Rucksack, den ich tagtäglich herumtrage, wenn ich unterwegs bin. Es sieht so aus, als ob die Bewusstheitsveränderungen eine tiefe Auswirkung haben.
Die Auswirkung zeigt sich auch physisch. In meinen 30ern war ich ein sehr engagierter Bergsteiger und Skibergsteiger. Jedes Wochenende war ich im Gebirge unterwegs, egal wie das Wetter war. Während der Woche war ich an der Universität. Früh morgens vor dem Frühstück pflegte ich zweimal die Woche 20 Kilometer zu joggen. Nachmittags, wenn das Wetter gut war, übte ich am Kletterturm auf dem Universitätsgelände. Jedes Jahr nahm ich an Expeditionen teil.
Ich trainiere seit vielen Jahren nicht mehr. Manchmal denke ich, dass ich faul geworden bin. Allerdings werde ich jedes Mal, wenn ich auf mein Rennrad steige, eines anderen belehrt. Dieses Jahr hat es bisher keine richtige Saison gegeben. Im Frühjahr hat es bekanntlich viel geregnet. Meine Tage waren mit Arbeit gefüllt. Vor ein paar Wochen dachten meine Frau und ich, eine kleine Radtour zu machen. Wir brauchten einfach Bewegung. Der Spass am Fahren blieb aber den ganzen Tag, und am späteren Nachmittag waren wir in Vaduz. Liechtenstein war nicht unser bewusstes Ziel. Wir wollten nur fahren. Es war aber ein Kick, in ein anderes Land zu fahren. Da jeder von uns eine Zahnbürste dabei hatte (aber nicht viel mehr), konnten wir im Hotel übernachten. Am nächsten Tag ging es dann über die Berge Richtung Zürichsee.
Ich habe nicht die geringste Lust, hier anzugeben. Nur, ich finde, Sie sollten wissen, dass tiefe Veränderungen tatsächlich möglich sind und dass das Alter keine Rolle spielt. Meine Erfahrung ist nicht wirklich, dass der Kosmos nah ist. Er ist da.
Ich schreibe diese Zeilen gerade auf dem Säntis. Hier ist der Kosmos wirklich da. Ich will Ihnen zeigen, dass die kosmische Kraft das Leben tatsächlich verändern kann. Vielleicht wollen auch Sie dies auf dem Säntis erleben. Es ist der Platz für massive Veränderung.
Es gibt nichts, was nicht möglich ist. Grenzen sind eine Illusion. Alles ist erreichbar, wenn man (oder Frau) es wirklich will.
Mit herzlichem Gruss vom Säntis
Andrew Terker
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