Newsletter 21.07.2010

Liebe Newsletter-Leserinnen und -Leser,
auf dem Planeten Erde ist das Wort Seele ziemlich fremd für uns. Es ist der Planet, wo die Seele schon gleich nach der Fleischwerdung wieder weggeht. Normalerweise ist es ein allmählicher Prozess, bei dem wir zu der Person werden, die wir in Wirklichkeit gar nicht sind, nämlich so, wie uns andere haben wollen.
Wir wissen viel mehr über den Planeten Mars als über unsere eigene Seele. Auf dem Planeten Erde ist die Seele sogenannte „Terra incognita“, „unerforschtes Territorium“.
Während der letzten Wochen habe ich viel Zeit in und an einem ganz speziellen See in der Zentralschweiz verbracht - dem Vierwaldstättersee. Ich hatte eine recht ungewöhnliche Zeit in diesem See. Es scheint so, als würde eine grosse Zahl menschlicher Seelen in der Tiefe dieses Sees „leben“.
Ich fühle mich einen Grossteil meines Lebens zu diesem See hingezogen. Früher lag er häufig auf meinem Weg in andere Länder, beispielsweise wenn ich nach Italien fuhr. Ich habe dann immer am Ufer einen kurzen Halt gemacht, um eine Art Frieden zu finden, den ich an vielen anderen Plätzen dieser Welt nicht finden konnte. Die Anziehungskraft ist in den letzten Wochen sehr viel stärker geworden. Wenngleich der Zürichsee buchstäblich vor meiner Haustür liegt und ich problemlos mehrmals täglich reinspringen könnte, neige ich in der letzten Zeit eher dazu, fast täglich die 50 Minuten Autofahrt in Kauf zu nehmen, um im Vierwaldstättersee zu baden. In der letzten Woche haben meine Frau und ich mehrere Tage dort verbracht. Wir hatten unser Kajak dabei und sind damit über das „mystische“ Wasser gepaddelt.
Wenn ich im See bin, vor allem unterhalb der Wasseroberfläche, nehme ich die Seelen sehr viel stärker wahr, als ich das üblicherweise bisher getan habe. Alle menschlichen Seelen in meinem Körper zu erleben, ist für mich schon fast mein ganzes Leben lang eine ziemlich normale Erfahrung. Aber der See hat diese Erfahrung sehr intensiviert und gibt meiner Arbeit mit anderen Menschen eine neue Definition und Tiefe.
Es scheint, als trage ich die Seelen aller Menschen in mir und mit mir herum, und zwar den grössten Teil ihres eigenen Wesens, den sie nicht haben wollen. Im sogenannten Sozialisierungsprozess, bei dem man lernt, in der Gesellschaft angepasst zu leben, werden Menschen gezwungen, ihre Seele aufzugeben. Das ist meine Sichtweise. Die Seelen müssen dann irgendwo hingehen. Ich habe entdeckt, dass sie ins tiefe Wasser gehen. Der Vierwaldstättersee ist ein sehr spezieller Platz dafür. Auch Ihre Seele können Sie dort viel leichter finden.
Die „menschliche Reise“ dreht sich um das Finden der eigenen Seele. Es geht darum, sie wieder zurück zu bekommen und dann aus ihrer Perspektive heraus zu leben. Es ist die einzige Möglichkeit, im physischen Leben Freude und Frieden zu finden.
Im Leben geht es nicht darum, Vermögen anzuhäufen, andere zu kontrollieren oder seinen Platz in einem System zu finden, das uns kontrollieren will. Es ist das, was im Sozialisierungsprozess geschieht: Wir werden darauf vorbereitet, jemand zu sein, der oder die wir in Wirklichkeit gar nicht sind, nur um in einen sozialen und kulturellen Rahmen bzw. Raum zu passen, der nicht unserer ist.
Ich sehe meine Aufgabe darin, Menschen „wieder ihre Seele zurückzugeben“, sie dabei zu unterstützen, herauszufinden, wer sie wirklich sind und dieses Wesen dann wieder in den Körper zurückzubringen.
Aber wir leben in einer Zeit, in der mehr als nur die menschlichen Seelen zurück in den Körper wollen. Die kosmischen Sphären warten darauf, zu uns zu kommen und im wahrsten Sinne des Wortes in uns zu inkarnieren. Wir brauchen sie, um neues Wissen, eine neue Perspektive und neue Fähigkeiten zu erlangen, damit wir uns selbst und unseren Planeten heilen können. Wir befinden uns in einer Zeit von grossen Veränderungen. Es ist die Zeit des göttlichen Selbst, eine Zeit, in der sich die kosmischen Dimensionen allen Seins mit der Seele vereinigen, um im menschlichen Körper zu inkarnieren. Und es ist Zeit, dass wir dies endlich begreifen und alles Erdenkliche dafür tun, damit dieser Prozess auf eine sehr sanfte Art und Weise stattfinden kann.
Ich habe in den letzten Tagen eine Serie von Texten geschrieben, in denen ich einigen der Seelen eine Stimme gegeben habe. Seit ich angefangen habe, regelmässig zum Vierwaldstättersee zu fahren, sind diese Seelen immer lauter geworden. Sie wollen gehört werden und sie wollen Menschen erreichen.
Wir haben eine ganze Menge Feedback bezüglich dieser Texte bekommen. Viele Menschen haben sie gelesen. Die Geschichten berühren sie und lösen in ihnen die Sehnsucht nach Veränderung aus.
Aus diesem Grund habe ich entschieden, die Serie fortzusetzen und die ersten fünf Texte in einem Büchlein zusammenzufassen, das ab sofort als PDF-Datei zur Verfügung steht. Sie können es unter www.theonesoul.ch/buecher herunterladen.
Gerne lade ich Sie auch ein, weitere Essays von mir zu lesen. Sie finden diese auf unserer Homepage unter www.theonesoul.ch/news.
Andrew Terker
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